Spektrum

Behandlungs- und Diagnostikspektrum

Cardiologie Luxemburg

Bluthochdruck

Diagnose und Therapie

Blutdruck und Herzfrequenz verändern sich ständig und unterliegen auch plötzlichen Schwankungen. Dies ist ganz normal und auch sinnvoll, weil sich der Körper auf diese Weise rasch wechselnden Belastungen anpassen kann. Wenn Sie zum Beispiel in Notfallsituationen besonders leistungsfähig sein müssen, ist es nötig, dass sich der Puls- oder Blutdruck innerhalb von Sekunden erhöhen. Ein sich leicht ändernder Blutdruck (labiler Blutdruck) ist also gesund und normal. Voraussetzung für die Diagnose Bluthochdruck ist jedoch, dass der Ruhedruck dauerhaft erhöht ist.

Herzschwäche

Herzinsuffizienz

Grundsätzlich kann jede Herzerkrankung zu einer Herzinsuffizienz (Herzschwäche) führen. Häufigste Ursache ist jedoch die Koronare Herzkrankheit. Dabei handelt es sich um eine Durchblutungsstörung des Herzens. Weitere häufige Ursachen sind Herzmuskel- und Klappenerkrankungen.

Cardiologie Luxemburg
Herzspezialist Luxemburg

EKG-Untersuchungen

Auswertung der Herzaktion

Die Abkürzung EKG steht für „Elektrokardiogramm“. Mit dieser Untersuchungsmethode kann die elektrische Aktivität des Herzens gemessen werden. Die Herzaktion wird hierbei über Elektroden abgeleitet und in Form von Kurven aufgezeichnet. Durch ihre Auswertung kann Dr. Mohsen beurteilen, ob Ihr Herz optimal funktioniert. 

Je nach Beschwerden können verschiedene Arten der Elektrokardiographie durchgeführt werden:

Ruhe EKG

Es zeigt die Herzfrequenz an, kann Herzrhythmusstörungen sichtbar machen und Hinweise auf andere Erkrankungen des Herzens geben. Das klassische EKG wird im Liegen angefertigt. Sie bekommen Elektroden auf den Brustkorb, an Arme und Beine aufgeklebt. Diese Elektroden sind mit einem Aufzeichnungsgerät verbunden. 

Belastungs-EKG

Besteht der Verdacht, dass Ihr Herz nicht richtig durchblutet wird, so gibt ein Belastungs-EKG Klarheit. Das bedeutet, Sie werden wieder mit den Elektroden versehen, dürfen auf das Fahrradergometer steigen und in die Pedale treten. Während Sie sportlich aktiv sind, überprüft Dr. Mohsens Team Ihren Blutdruck, den Herzrhythmus und das allgemeine körperliche Befinden. 

Langzeit-EKG

Treten Herzrhythmusstörungen z. B. nur sporadisch auf und können daher vom klassischen EKG nicht erfasst werden, so führt Dr. Mohsen ein Langzeit-EKG über rund 24 Stunden bei Ihnen durch. Dazu werden Ihnen Elektroden angelegt, die mit einem Mini-Recorder verbunden sind. Das Gerät zeichnet die Herzaktivität auf. Am nächsten Tag wird das EKG abgenommen und ausgewertet.

Langzeit-Blutdruck-Untersuchung

Blutdruckmessung über 24 Stunden

Die Höhe Ihres Blutdrucks schwankt über den Tag – je nachdem, was Sie tun. Bei körperlichen Anstrengungen ist er in der Regel höher als beim Liegen auf dem Sofa oder im Schlaf. Mit einer Langzeit-Blutdruckmessung über 24 Stunden überprüft Dr. Mohsen, wie sich Ihr Blutdruck unter alltäglichen Bedingungen verhält. Auf diese Weise wird ein aussagekräftiges Blutdruck-Profil erstellt. Ein allgemein zu hoher oder zu niedriger Blutdruck kann erkannt und falls nötig behandelt werden. Für die Untersuchung erhalten Sie eine Manschette am Oberarm, die mit einem Recorder verbunden ist. Das Gerät misst tagsüber alle 15 Minuten, nachts alle 30 Minuten selbstständig Ihren Blutdruck. 

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Ultraschall-Untersuchungen

Untersuchung per Herz-Ultraschall

Die zentrale Untersuchungsmethode der Cardiologie ist die Echokardiographie (kurz: Echo), eine Ultraschall-Untersuchung des Herzens. Sie kann über verschiedene Störungen und Erkrankungen Aufschluss geben.

Echokardiografie von außen durch den Brustkorb (TTE)

Ähnlich wie bei einem Ultraschall des Bauchraums wird bei der transthorakalen Echokardiografie (kurz: TTE) der Ultraschallkopf von außen auf den Brustkorb gelegt. Das Herz lässt sich dadurch in einem Live-Bild darstellen. Die Ultraschall-Untersuchung liefert vielfältige Informationen über das Herz: über die Form, Größe und Beschaffenheit seiner Hohlräume, über die Herzklappen, den Muskel an sich und seine Leistungsfähigkeit. Diese Untersuchung ist bei der Diagnostik zahlreicher Herzerkrankungen sehr hilfreich.

3D-Echokardiographie

Eine Erweiterung der TTE ist die 3D-Echokardiographie. Dr. Mohsen setzt hierzu eine spezielle Ultraschall-Sonde ein, die eine dreidimensionale, räumliche Darstellung des Herzens ermöglicht. Auf diese Weise können mehrere Ebenen des Herzens dargestellt werden. Die 3D-Echokardiographie ist u. a. wichtig zur Beurteilung der Herzklappen oder einer Herzschwäche.

Stress-Echokardiographie

Das „Echo“ kann auch unter Belastung durchgeführt werden, z. B. um Durchblutungsstörungen des Herzens präzise zu diagnostizieren. Bei der Stress-Echokardiographie findet die klassische Ultraschalluntersuchung unter einer körperlichen Belastungssituation (Fahrradergometer) statt. In manchen Fällen wird die Herzleistung auch durch Medikamente gesteigert. Ziel des „Stress-Echos“ ist es, eventuelle Zeichen einer gestörten Durchblutung der Herzkranzgefäße zu erkennen.  

Echokardiographie über die Speiseröhre (TEE)

Die sog. transösophagiale Echokardiographie (TEE) verläuft ähnlich wie eine Magenspiegelung. Sie bekommen einen dünnen, langen, flexiblen Schlauch, an dessen Ende sich der Ultraschallkopf befindet, vorsichtig über den Mund in die Speiseröhre eingeführt. Diese ist nahe dem Herz gelegen, daher lassen sich mit dem TEE noch genauere Bilder z. B. der Herzvorhöfe und der Herzklappen liefern. 

Implantation und Kontrollen

Von Herzschrittmacher, Defibrillator und Eventrecorder

Ein Herzschrittmacher wird eingesetzt, um einen zu langsamen Puls, der mit Schwindel, eingeschränkter Belastbarkeit oder plötzlicher Bewusstlosigkeit einhergeht, zu behandeln. 

Der Defibrillator (implantierbarer Cardioverter-Defibrillator, kurz: ICD) behandelt darüber hinaus gefährliche Formen eines zu schnellen Herzschlages. Bei der Cardialen Resynchronisations-Therapie (kurz: CRT) handelt es sich um den Einsatz eines speziellen Defibrillators. Er therapiert nicht nur einen zu langsamen oder zu schnellen Puls, sondern auch eine fortgeschrittene Herzschwäche. Unter bestimmten Bedingungen kann er unrunde Herzbewegungen ausgleichen.

Diese beiden Geräte werden chirurgisch implantiert und fungieren als „eingebauter Notarzt“, der im Notfall schnell und selbstständig lebensrettende Maßnahmen durchführt.

Durch einen implantierten Eventrecorder können anfallsweise auftretende Herzrhythmusstörungen festgestellt werden, die in einem klassischen EKG nicht nachweisbar sind. Das Gerät wird dann implantiert, wenn es zu Episoden von Vorhofflimmern, zu Ohnmachtsanfällen oder einem Schlaganfall aus unerklärlichen Gründen kommt bzw. gekommen ist. 

Kontrolle von Herzschrittmacher, ICD, CRT und Eventrecorder

Patienten mit einem Herzschrittmacher, Defibrillator oder Eventrecorder müssen regelmäßig kardiologische Kontrolluntersuchungen durchführen lassen. Dabei liest Dr. Mohsen die Daten der Geräte mit einem Abfragekopf aus und beurteilt sie. Zudem überprüft er Batteriestand, Geräteeinstellungen, die technische Funktionstüchtigkeit und den Zustand der Elektroden. Falls nötig, können Einstellungen/Programmierungen justiert werden. 

Chirurgische Implantation von Herzschrittmacher, Defibrillator und Eventrecorder

Sollte es notwendig sein, so implantiert Dr. Mohsen einen Herzschrittmacher, Defibrillator oder Eventrecorder bei Ihnen. Hierbei handelt es sich jeweils um einen chirurgischen Eingriff, der in Kooperation mit dem Herzzentrum CHL in Luxemburg durchgeführt wird.

Sie sind bei Dr. Mohsen in den besten Händen – er ist nicht nur Arzt für Kardiologie, sondern auch Herzchirurg mit Erfahrung.

Herzspezialist Luxemburg
Cardiologie Luxemburg

Elektrische Kardioversion 

Bei Vorhofflimmern und -flattern

Die elektrische Kardioversion wird zur Wiederherstellung des normalen Herzschlags bei Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern und Vorhofflattern eingesetzt. Dadurch soll das Herz wieder in den normalen, regelmäßigen Herzschlag (Sinusrhythmus) zurückgeführt werden.

Diese Behandlung erfolgt unter Kurznarkose und ist schmerzfrei. Bei der elektrischen Kardioversion wird Ihr Herz mithilfe von kleinen, ungefährlichen Stromstößen in den Sinusrhythmus zurückgeführt. Der Impulsgeber für die Stromstöße ist Ihr eigener Herzschlag. Dieser wird während der gesamten Behandlung von einem EKG erfasst. Durch die Kardioversion soll das Risiko eines Schlaganfalls reduziert werden. Das Auftreten oder die Verschlechterung einer Herzschwäche kann ebenfalls hierdurch reduziert werden.

Wundbehandlung

Betreuung nach der Operation

Dr. Mohsen hatte eine langjährige Erfahrung in der Wundbehandlung gesammelt bevor er Herzspezialist wurde. Er kontrolliert Ihre Wunde z. B. nach einer Herzschrittmacher-Implantation oder einem anderen operativen Eingriff am Herzen. Er führt den Verbandswechsel durch.

Für Sie hat das den Vorteil, dass Sie nicht in der Klinik bleiben müssen, sondern ambulant von einem erfahrenen Arzt betreut werden.

Herzspezialist Luxemburg

ABI Knöchel-Arm-Index

(engl. Ankle Brachial Index)

Viele Betroffene wissen nicht, dass ihre Gefäße krank sind. In vielen Fällen sind die Arterien zwar bereits geschädigt, verursachen aber noch keine Schmerzen, die typischerweise als „Schaufensterkrankheit“ bekannt ist. Dadurch bleibt die Krankheit lange unentdeckt.

Eine frühzeitige Diagnose kann aber dabei helfen, Komplikationen wie Gefäßverschlüsse, Herzinfarkt oder Schlaganfall zu vermeiden.

Der Blutdruck an den Fußknöcheln und an den Armen kann im Rahmen einer einfachen und rasch durchführbaren Untersuchung ermittelt werden. Der berechnete ABI-Quotient gibt eindeutige Hinweise. Wer die Gefahr ernst nimmt und noch während der symptomlosen Zeit vorsorgt, hat gute Aussichten, einen Herzinfarkt zu vermeiden.

Wann ist eine ABI- Messung zu empfehlen?

Zur Vorsorge und Früherkennung – besonders bei:

  • Männern ab dem 50. Lebensjahr
  • älteren Patienten als regelmäßige Vorsorgeuntersuchung für Bluthochdruck
  • Erhöhung der Blutfettwerte
  • erhöhtem Risiko bei familiärer Vorbelastung

Carotis-Doppler-Sonographie

zur Früherkennung von Arteriosklerose

Die häufigsten Ursachen für Schlaganfälle sind ein zu hoher Blutdruck und die Arteriosklerose. Durch Ablagerungen wird die normalerweise elastische Gefäßwand zunehmend starr und die glatte Innenwand der Gefäße rau. Wachsen die Ablagerungen, verengt sich das Gefäß immer mehr.

Entscheidend ist, eine Arteriosklerose möglichst frühzeitig zu erkennen. Dies ist durch die Carotis-Doppler-Sonographie mit Ultraschall schmerzfrei möglich. Die Intima-Media-Messung untersucht die hirnversorgenden Arterien auf Durchgängigkeit, Dicke und Elastizität. Sie dient der Früherkennung von riskanten Gefäßveränderungen.

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind deshalb vor allem für Risikopatienten wichtig.

Wann ist ein Carotis-Doppler-Sonographie zu empfehlen?

Zur Vorsorge, Früherkennung und laufender Kontrolle – besonders bei:

  • Schlaganfall eines Familienangehörigen
  • erhöhten Blutfettwerten
  • Rauchern
  • Diabetes mellitus
  • Übergewicht
  • Bluthochdruck
  • Durchblutungsstörungen
  • Koronarer Herzerkrankung KHK
  • Herzinsuffizienz/Herzschwäche ab dem 45. Lebensjahr

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